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» Sitzung des Rates der Gemeinde Linsburg am 06.12.2017
 

Linsburg, 09.12.2017 | Eigener Artikel/Pressemitteilung

Wichtige Entscheidungen für Dorfladen und Gemeinschaftshaus

Erhöhung des Beitrages für den Unterhaltungs- und Landschafts- pflegeverband

Informationen über den Stand des Bauprojektes Dorfladen und Dorfgemeinschaftshaus sowie zwei wichtige Entscheidungen für die weitere Entwicklung des Projektes standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Rates der Gemeinde Linsburg in diesem Jahr. Stellvertretender Bürgermeister Markus Frick (WG), zugleich der interne Bauleiter des Vereins "Dorfladen Linsburg w.V.", berichtete über den Stand der Bauarbeiten Anfang Dezember. "Wir befinden uns bereits in der Endphase" leitete er seinen Bericht ein. Der Einbau neuer Fenster, Putz- und Estricharbeiten, Klempnerarbeiten im Sanitärbereich, die Aussenfassade des Neubaus, die Wärmedämmung und diverse andere Maßnahmen innen wie außen seien abgeschlossen. Demnächst werden Malerarbeiten sowie die Sanierung der Außenanlage begonnen. Außerdem werde zur Zeit geprüft, wie und wann das Dach des ehemaligen Schweinestalls erneuert werden kann. Mit einem Wort: Derzeit ist "alles im Plan". Auch die Einrüstung der Einrichtung des Ladens und des Gemeinschaftshauses wird so zeitgerecht begonnen werden können, dass das Datum der geplanten Eröffnung gehalten werden kann. "Der 10. März für die Eröffnungsfeier steht!" bekräftigte Bürgermeister Jürgen Leseberg. Die ersten Vorbereitungen für die Feier seien bereits angelaufen.

Stellvertretender Bürgermeister Birger Lerch (CDU) stellte die finanzielle Situation des Projektes dar. Die derzeitige Fördersumme von 960 TEUR wird aufgrund von Kostensteigerungen, die durch Einsparungen und Eigenleistungen trotz aller Bemühungen nur zum Teil aufgefangen werden können, nicht ausreichen. Es besteht jedoch die berechtigte Hoffnung, dass die Fördersumme um weitere 100 TEUR aufgestockt werden kann, da der Fördertopf von anderen Kreis-Vorhaben vermutlich nicht vollständig in Anspruch genommen werden wird. Leseberg empfiehlt, diese Möglichkeit so weit wie notwendig auszuschöpfen, da eine spätere weitere Förderung nach Abschluß der Maßnahme sehr schwer werden wird.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen informierte Lerch den Rat über die Arbeit des Dorfladen-Vereins seit der letzten Sitzung. Die Lieferantenauswahl und Lieferverträge stehen kurz vor dem Abschluß, das Thema GEMA ist gelöst, diverse Versicherungen wurden abgeschlossen, die Personalsuche läuft. Der Geschäftsplan wird laufend mitgeführt. Die Vorbereitungen für die Aufnahme des Betriebes des Gemeinschaftshauses laufen ebenfalls parallel weiter. Alle bisherigen erfolgreichen Einzelmaßnahmen sind dem unermüdlichen Engagement und unentgeltlichen Einsatz der vielen freiwillig Tätigen in den Arbeitsgruppen zu verdanken, deren Anstrengungen und Nutzen für Gemeinde und die dörfliche Gemeinschaft nicht hoch genug eingeschätzt werden können.

Der Rat genehmigte einstimmig den Entwurf des Pachtvertrages mit dem Dorfladen-Verein, dessen Einzelheiten zuvor diskutiert wurden. Dabei fand eine intensive Abwägung der Pachtsumme statt, die der Verein für die Nutzung der Immobilien der Anlage und des Inventars an die Gemeinde zu zahlen hat. Einerseits den Verein nicht zu überfordern, andererseits aber eine angemessene Einnahme für die Gemeinde zu generieren, war dabei die Richtlinie für die Festsetzung der Pachtsumme. Gemeinde und Verein haben ein starkes gemeinsames Interesse am Erfolg des Dorfladens und Gemeinschaftshauses Linsburg. In einem zweiten Beschluß stimmte der Rat - ebenfalls ohne Gegenstimme und Enthaltung - dem Antrag zu, eine Bürgschaft in der üblichen Höhe von 30 TEUR für den Verein zu übernehmen, die vom in der engeren Auswahl befindlichen Haupt-Lieferanten des Waren-Grundsortimentes gefordert wird.

Gemeindedirektor Torsten Deede informierte den Rat darüber, dass sich der Mitgliedsbeitrag der Gemeinde im Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband "Meerbach und Führse" durch eine Änderung der Beitrags- systematik erhöhen wird, die aufgrund einer Novellierung des Niedersächsischen Wassergesetzes notwendig wurde. Demnach wird der jährliche Beitrag der Gemeinde von derzeit 32947 EUR auf 37052 EUR steigen. Bürgermeister Leseberg wies nochmals darauf hin, dass ein Ausscheiden aus dem Verband auf juristischem Wege nicht zu erreichen war und dass die Gemeinde über eine Kompensierung der Steigerung dieses für den Haushalt sehr belastenden Postens nachdenken muß. Dieses sollte spätestens im Rahmen der Verabschiedung des Haushaltsplanes 2018 der Fall sein.

»Bekanntmachung mit Tagesordnung ansehen

»Bürgerprotokoll lesen (mit Tagesordnung, Zeitungsartikel, weiterführenden Links und Hinweisen)

»Artikel in DIE HARKE vom 11.12.2017 lesen.

 


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