Dienstag, 21. November 2017

Kommunales Wirtschaftswegekonzept

Samtgemeinde Steimbke will Wege-Infrastruktur effizienter unterhalten

Quelle: Samtgemeinde Steimbke

Die Samtgemeinde Steimbke will neue Modelle für den Unterhalt ihrer Wirtschaftswege entwickeln. Erste Ideen gibt es schon; weitere Anregungen sind willkommen. "Die Samtgemeinde Steimbke verfügt zusammen mit ihren Mitgliedsgemeinden über mehr als 320 km öffentliche Wirtschaftswege. Der Unterhalt ist teuer. Vor dem Hintergrund begrenzter Finanzmittel und der gleichzeitigen Verpflichtung, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, haben wir uns dazu entschieden, alle Wirtschaftswege auf den Prüfstand zu heben!", so Verwaltungschef Knut Hallmann.

In einem ersten Schritt wurde in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit der Ge-Komm GmbH – Gesellschaft für kommunale Infrastruktur – aus Melle ein Konzept-Entwurf als Diskussionsgrundlage erarbeitet. Dazu wurden sämtliche öffentlichen Wege entsprechend ihrer Bedeutung und Funktion klassifiziert:

  • Welche Wege und Brückenbauwerke sind für die Gemeinden unverzichtbar und haben eine hohe Priorität?
  • Welche Wege könnten im Standard gesenkt, ökologisch aufgewertet oder sogar gänzlich aufgegeben werden?
  • Welche Wege sind für die Allgemeinheit entbehrlich und könnten einzelnen Interessenten oder Nutzergruppen zur Verfügung gestellt werden?

Das Ergebnis dieses Konzept-Entwurfes ist ab dem 24. März 2017 im Internet einsehbar.

"Diese Zwischenergebnisse sollen nun gemeinsam mit allen Anliegern, Betroffenen und Interessierten weiterentwickelt werden", so Samtgemeindebürgermeister Hallmann weiter. Wichtig sei vor allem der enge Schulterschluss mit der heimischen Landwirtschaft, für die ein funktionales Wirtschaftswegenetz besonders wichtig ist: "Ziel ist es, ein zukunftsfähiges, bedarfsgerechtes und auch finanzierbares Wegenetz in der Samtgemeinde Steimbke und ihren Mitgliedgemeinden zu schaffen."

Um eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen, fanden im Februar und März Bürgerinformationsveranstaltungen statt. Hierbei informierte die Ge-Komm GmbH darüber, wie die Bürgerbeteiligung dem Prinzip nach funktioniert (s.u.). Alle Interessierten haben hier die Gelegenheit, sich im Internet zu informieren, zu beteiligen und Ideen und Anmerkungen (Kommentare) einzubringen. Diese Bürgerkommentare werden erfaßt, ausgewertet und bewertet. Sie fließen danach in die Fortschreibung des Konzeptes ein. In Form von weiteren Versionen des Konzeptes im Internet können die Bürger die Entwicklung des Konzeptes verfolgen. Die letztendliche Entscheidung über die finale Fassung des Konzeptes treffen die Gemeinderäte und der Samtgemeinderat.


Vorgehensweise für die Beteiligung an dem Konzept

 


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