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Samstag, 19. Mai 2012

BÜRGERSERVICE - Zusatzinformation

Sozialberatungsstelle der "Lebenshilfe" eröffnet


Abschrift eines Artikels "Die Harke - Nienburger Zeitung" vom 18. März 2008 (Ausgabe 66)

Einrichtung "in der guten Stube der Stadt"

Sozialberatungsstelle der "Lebenshilfe" eröffnet

Nienburg (DH). Im Beisein von rund 40 Gästen wurde die "Sozialberatungsstelle" der "Lebenshilfe" am Marktplatz in Nienburg eröffnet. Die Einrichtung soll Anlaufpunkt vor allem für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sein. Am gleichen Ort sind auch Familienentlastender Dienst und Pflegedienst der "Lebenshilfe" zu finden.

"Zwar gibt es für Menschen mit Behinderungen, für Eltern, die sich über die Entwicklung ihres Kindes unsicher sind, für ältere Menschen eine ganze Reihe von Unterstützungs-, Förder- und Hilfsangeboten. Doch sich in dem Dschungel von Vorschriften, Zuständigkeiten und Fragen von Kostenübernahmen zurechtzufinden, wird immer schwieriger", heißt es in einer Pressemitteilung der "Lebenshilfe".

Sozialpädagogin Maike Rüter erläuterte die komplexer und komplizierter werdende Sozialgesetzgebung. Die neue Einrichtung der "Lebenshilfe" solle ein niedrigschwelliges Informationsangebot vorhalten, um Menschen mit Behinderungen die gesellschaftliche Teilhabe und ein eigenverantwortliches Leben zu erleichtern. Ergänzend stellte Marita Henning das Angebot des Familienentlastenden Dienstes vor.

Renate Mock, Vorsitzende der "Lebenshilfe"-Kreisvereinigung, sprach von der Beratungsstelle als von einem "Wunschkind" der "Lebenshilfe". Der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Herbert Iwaszkiewicz, gab sich bescheiden: "So viel Neues machen wir hier eigentlich nicht"; man bündele lediglich die bei der "Lebenshilfe" vorhandenen Beratungskompetenzen.

Thomas Klein, Dezernent der Kreisverwaltung, sprach von einer "guten Ergänzung" des vom Landkreis ins Leben gerufenen Familien- und Seniorenbüros und verwies auf die gute Zusammenarbeit im Vorfeld der Eröffnung. Man sei "sehr zufrieden" mit dieser sozialpolitisch sinnvollen Ergänzung für den Landkreis Nienburg. Ahnlich äußerte sich auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes, der zudem seiner Freude darüber Ausdruck gab, dass die "Lebenshilfe mitten in die gute Stube der Stadt" gezogen sei.

 


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