Dienstag, 13. November 2018
Medienspiegel-Logo DIE GEMEINDE LINSBURG IM SPIEGEL DER MEDIEN 2008
» Mit einem Fernsehstück fing es an

Artikel in "DIE HARKE - Nienburger Zeitung" am 03. Juni 2008 (Korrigierte Abschrift)

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Mit einem Fernsehstück fing es an                  
Speeldeel Grinderwald feierte am Wochenende mit 100 Gästen 25-jähriges Bestehen
                                           
25JSpeeldeel.jpgLinsburg (DH). „Die Bühne haben wir uns damals aus Estorf ausgeliehen, weil wir keine eigene hatten“, erinnerte sich Gründer und Spielleiter Heinrich Scharnhorst an die Anfänge der „Speeldeel Grinderwald Linsburg“.
Vor 25 Jahren gründete Scharnhorst, gemeinsam mit ein paar anderen Theaterbegeisterten, die "Speeldeel". Am Wochenende feierte die plattdeutsche Theatergruppe gemeinsam mit rund 100 Gästen, darunter Bürgermeister Jürgen Leseberg sowie Abordnungen der befreundeten Feuerwehren Borstel und Langendamm, des DRK Husum und der Theatergruppe „Binnen un Buten“, in einem großen Partyzelt in Meinkingsburg ein Vierteljahrhundert „Speeldeel“.

Theater gespielt, erzählte Heinrich Scharnhorst, wurde in Linsburg auch schon in den Fünfziger Jahren und sogar schon vor dem Krieg (so der Bürgermeister zu den Gästen). Doch erst mit der „Speeldeel“ wurde eine feste Institution geschaffen, die nach Aussage von Bürgermeister Leseberg bis heute „einer der wichtigsten Botschafter Linsburgs“ ist - weil die „Speeldeel“ den Ort über die Grenzen hinaus bekannt macht (,‚Ihr spielt überall Theater“), aber auch, weil aus den Mitgliedern der „Speeldeel“ heraus 1991 die "Heimatfreunde Linsburg" gegründet wurden.

Die „Speeldeel“, machten Speeldeel-Leiterin Karin Engelbart, Heinrich Scharnhorst und Bürgermeister Jürgen Leseberg deutlich, hat im Lauf ihrer 25 Jahre manche Höhen, aber auch ein paar Tiefen erlebt. Und sie hat eine ungewöhnliche Gründungsgeschichte:             
Ausgerechnet eine Fernsehaufführung des Volkstheaterstücks „Schweig still, Junge“ brachte Heinrich Scharnhorst (bis heute Spielleiter der Gruppe) auf die Idee, so etwas in Linsburg auch zu versuchen. „Das fand ich so toll, dass ich gesagt habe, das können wir auch. Also habe ich ein paar Leute gesucht und los gings.“            
Und wie es losging: Schon das zweite Stück, „Dat grote Jagen“ (das der Linsburger Adolf Beermann geschrieben hatte) wurde ein Riesenerfolg - übertroffen nur von den beiden Siegen beim plattdeutschen Theaterwettbewerb in den 90er Jahren mit „Meister Anecker“ und „För de Katt“.                                

So schön die Erfolge - die „Speeldeel“ heimste zudem mehrere Titel und vordere Platzierungen bei den Haupt- und Nebenrollen des Theaterwettbewerbs ein - auch gewesen seien, im Vordergrund stand beides nicht. Heinrich Scharnhorst: „Es sollte Spaß machen, keinen Stress.“
Apropos Spaß: Der stand auch im Mittelpunkt der Jubiläumsfeier - nach den kurzen Reden gab‘s erst einmal ein Büfett, anschließend konnte zur Musik der Rehburger Partyband "Let‘s dance" das Tanzbein geschwungen werden.

 


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