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Artikel in "DIE HARKE - Nienburger Zeitung" am Samstag/Sonntag, 20. Dezember 2008
zu Überlegungen des Samtgemeinderates Steimbke über eine mögliche Fusion mit Heemsen

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Samtgemeinde Steimbke offen für Fusion mit Heemsen
Einstimmigkeit im Samtgemeinderat: Gutachten soll klären, ob sich eine Zusammenarbeit mit der Nachbarkommune lohnt

Steimbke (ah). Der Rat der Samtgemeinde Steimbke ist offen für eine Zusammenarbeit oder einen Zusammenschluss mit der Samtgemeinde Heemsen. Das machten die drei im Rat vertretenen Fraktionen in der Sitzung des Samtgemeinderates Donnerstagabend in der Gaststätte „Zur Post“ deutlich. Der Rat unter Vorsitz von Dieter Vehrenkamp (CDU) beschloss einstimmig, ein Gutachten in Auftrag zu geben. Dieses soll klären, ob es sinnvoll ist, mit Heemsen zu fusionieren, um Kosten zu sparen. Oder ob erst einmal die Samtgemeinde, die aus den vier Gemeinden Steimbke, Stöckse, Linsburg und Rodewald besteht, eine Einheitsgemeinde mit nur noch einem Rat werden soll.

Die Samtgemeinde Steimbke hat 7800 Einwohner, Heemsen 6200. Sollten beide Samtgemeinden zusammengelegt werden, würden sie im Jahr 160 000 Euro mehr aus dem Finanzausgleich des Landes bekommen. Zugleich profitierte der Landkreis Nienburg von der Fusion, da sich die Kreisumlage um 120 000 Euro erhöhen würde.

CDU-Fraktionsvorsitzender Maik Beermann sagte, „wir wollen uns einer Fusion oder Kooperation nicht verschließen. Die Samtgemeinde Heemsen wäre der beste Partner“. Allerdings werde eine Fusion vor der Kommunalwahl 2011 nicht möglich sein, das sei Wunsch der Samtgemeinde Heemsen.

SPD-Sprecher Rüdiger Wesp sagte: „Schade, dass Steimbke relativ spät auf Brautschau geht, der mögliche Partner ist eventuell schon weggeschnappt.“

Peter Bartsch (WG) vermisste die „positive Grundstimmung. Die müssen die Führungskräfte (die Verwaltungschefs) erzeugen. Wir sollten nicht von vornherein Barrieren aufbauen.“

Dazu Friedrich Andermann (CDU): „Aufbruchstimmung ist in der Bevölkerung nicht gegeben. Viele können sich noch nicht mit der Kommunalreform von 1974 abfinden. Steimbke befindet sich in einer unglücklichen Lage. Ost-Nienburg will keiner werden. Dann gäbe es noch mögliche Partner im Norden und im Süden. Ich würde mich freuen,wenn es mit Heemsen klappt. Wenn nicht, wäre es auch möglich, mit einer Kommune außerhalb der Kreisgrenze zu fusionieren.“

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Hoffmann (parteilos) bedauerte, dass Heemsen von vornherein eine Fusion vor 2011 ausgeschlossen hat. Er wies Wesps Kritik zurück: „Wir haben die Zeit nicht verschlafen und manche Sondierungsgespräche geführt. Die Frage ist, was ist effizienter: eine Einheitsgemeinde bilden oder zwei Samtgemeinden mit zehn Gemeinden - wie Hoya und Eystrup - zusammenzuschließen? Das wird das Gutachten zeigen.“

Auch Jürgen Leseberg (WG) zeigte sich enttäuscht, dass der Fusionspartner „gleich abwinkt. Wichtig ist, die Bürger aufzuklären. Es ist noch ein weiter Weg, wenn wir das erfolgreich machen wollen.“ Die Abstimmung bewertete er als „Signal, dass wir uns mit dem Thema befassen wollen“.

 


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