Wappen
Gemeinde Linsburg
Die freundliche Gemeinde am Nordrand des Naturparks "Steinhuder Meer"
Ein liebens- und lebenswerter Ort im grünen Herzen Niedersachsens
Mitglied der Samtgemeinde Steimbke - mitten im Grünen
LTE, UMTS und DSL 16000 verfügbar
S-Bahn und Bundesstraße nach Nienburg/Weser, Hannover und Bremen
10 min von der Kreisstadt, mit 2 Buslinien erreichbar
Kindertagesstätte vorhanden
Schild

Einladungen

Die Einladungen zu Linsburger Veranstal- tungen finden Sie im Terminekalender auf dieser Seite. Clicken Sie den Termin an und der Link zur Einladung wird angezeigt.

Nachrichten

Ratssitzung am 04.06.2020

Die nächste Öffentliche Ratssitzung findet am 4. Juni 2020 statt. Bekanntmachung lesen.

Linsburg hat die Kurve gekriegt

Bürgermeister Leseberg: "Wir wollten den Untergang nicht akzeptieren". Artikel im Magazin der SG Steimbke (Ausgabe Mai 2020) über die Lage in Linsburg hinsicht- lich der Bewältigung des demographischen Wandels. lesen.

Jäger spenden für Spielplatz

Artikel im Magazin der SG Steimbke (Ausgabe Mai 2020) über die Übergabe einer Spende des Hegerings VI für den Grinderwald-Spielplatz an die Gemeinde Linsburg. lesen.

Mit Drohne Kitz retten

Artikel im Magazin der SG Steimbke (Aus- gabe Mai 2020) über den Einsatz einer Drohne der Jagdgenossenschaft Linsburg zur Rettung von Kitzen vor der Mahd. lesen.

Feuer zu spät bemerkt

Abgelegene Scheune wird in Linsburg ein Raub der Flammen. Artikel in DIE HARKE vom 06.05.2020 lesen.

Fake News, eine Luftnummer

CDU Steimbke prangert hohe Personal- kosten der Verwaltung an / Samtgemein- debürgermeister Hallmann kontert: Aufga- benstau abgebaut. Artikel in DIE HARKE vom 05.05.2020 lesen.

SV Linsburg verschiebt Jubiläumsfeier

Der Vorstand des Sportvereins schiebt Jubiläumsfeierlichkeiten ins Jahr 2021. Artikel in DIE HARKE vom 05.05.2020 lesen.

Eltern brauchen für Betreuung nicht zu zahlen

Samtgemeinde Steimbke verzichtet wegen nicht erbrachter Leistung auf Geld - aber Gebühren erhöht. Artikel in DIE HARKE vom 30.04.2020 lesen.

Dorfladen stoppt Sonntagsverkauf

Nahkauf in Linsburg befolgt Beschluss der REWE-Group / Dorfladen Leese öffnet mor- gen nicht. DIE HARKE vom 21./22.03.2020.

Ratssitzung am 06.03.2020

Die letzte Öffentliche Ratssitzung fand am 6. März 2020 statt. Lesen Sie das Bürgerprotokoll vom 24.03.2020

20 Einsätze der Feuerwehr in 2019

Höhepunkt: neues Fahrzeug. Artikel in DIE HARKE vom 11.03.2020 lesen.

Keine mobile Grüngutannahme

Sinkende Nachfrage: BAWN streicht Angebot. Artikel in DIE HARKE vom 25.02.2020 lesen.

Aktion: Instandsetzung des Grinderwald-Spielplatzes

Der Spielplatz "Grinderwald" bei Lins- burg musste aufgrund von diversen Mängeln an den Spielgeräten bis auf weiteres komplett gesperrt werden. Die Gemeinde hat die Aktion "Der Grinder- wald-Spielplatz muß erhalten werden!" ins Leben gerufen.
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Chronik der Gemeinde Linsburg

Wer gründete den Ort, Germanen oder Sklaven?

In einer Urkunde aus dem Jahre 1203 finden wir den ersten schriftlichen Nachweis des Ortes Linsburg, aber diese Urkunde verrät uns nicht, wann der Ort gegründet wurde, sondern sie zeigt auf, dass in diesem Jahr schon der "Zehnte" erhoben wurde. Hieraus kann man erkennen, dass zu dieser Zeit schon seßhafte Bauern in Linsburg lebten, die ihrem Grundherrn jährlich den zehnten Teil ihrer Erträge aus Ackerbau und Viehwirtschaft entrichten mußten.

Bodenfunde belegen zwar eine Besiedelung des hiesigen Raumes schon lange vor Beginn der Zeitrechnung, doch wann der erste Mensch hier seßhaft wurde und somit Linsburg gründete, bleibt ein Geheimnis der Geschichte. Sichtbare Spuren einer zeitweisen oder ständigen Besiedlung sind die Hügelgräber der Bronzezeit (um 1500 v. Chr.), im Waldgebiet "Westerbuch" an der Verbindungsstraße nach Langendamm sind noch einige zu sehen.
Bei der Kultivierung der Feldmark haben unsere Vorfahren die auf Linsburger Gebiet liegenden Grabhügel abgetragen und somit für immer zerstört.

Die Tageszeitung "DIE HARKE" berichtete im Mai 1931 davon:

"Meinkingsburg. Wenngleich dieser Ort in seiner heutigen Gestalt ganz neuer Zeit ist und mit dem Bau der neuen Chausee zusammenhängt, so steht wohl außer Zweifel, daß an derselben Stelle oder doch in der näheren Umgebung schon in allerältester Zeit eine menschliche Siedlung bestanden haben muß. Diese Vermutung gründet sich auf die Tatsache, daß eine Anzahl von Grabhügeln einige hundert Meter nördlich der Mühle noch heute vorhanden sind, während andere wahrscheinlich bei früheren Kultivierungsarbeiten vernichtet worden sind.

Dieser Tage wurde einer dieser Hügel, der schon der Gefahr der Zerstörung ausgesetzt war, von Beauftragten des Provinzialmuseums untersucht. Dabei stellte sich heraus, daß der Hauptteil des Hügels schon nicht mehr vorhanden war, doch konnte ein Nebengrab in einem stehengebliebenen Seitenstück noch durchforscht werden. In den gewachsenen Boden eingetieft wurde eine Leichenbestattung festgestellt; Aushubsfläche 2,80 x 1,40 m. Dieses Grab war auf einer Seite umsetzt mit Steinen von Faust- bis Kindskopfgröße, die sorgsam am Rande der Eintiefung in den Boden gesetzt worden waren. Auf der anderen Seite waren merkwürdigerweise keine Steine gesetzt.

In der Mitte, etwas höher, lag ein größerer Stein, der vielleicht einmal als Schlußstück oder Krönung auf der Balken- und Bohlendecke gelegen hat, die das Grab nach oben deckte, der aber nach Vermoderung der Bohlendecke gesackt ist. An einem der Steine der Umsetzung fand sich auch noch etwas Bronze von einem Spiralring, leider derart vergangen, daß ein größeres Stück nicht zu bergen war. Die Anlegung des Grabes muß in der älteren Bronzezeit geschehen sein, als die Sitte der Leichenverbrennungen noch nicht bekannt war, als man aber noch die Steinsetzung rings um ein Grab pflegte."

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