Wappen
Gemeinde Linsburg
Die freundliche Gemeinde am Nordrand des Naturparks "Steinhuder Meer"
Ein liebens- und lebenswerter Ort im grünen Herzen Niedersachsens
Mitglied der Samtgemeinde Steimbke - mitten im Grünen
LTE, UMTS und DSL 16000 verfügbar
S-Bahn und Bundesstraße nach Nienburg/Weser, Hannover und Bremen
10 min von der Kreisstadt, mit 2 Buslinien erreichbar
Kindertagesstätte vorhanden
Schild

Einladungen

Die Einladungen zu Linsburger Veranstal- tungen finden Sie im Terminekalender auf dieser Seite. Clicken Sie den Termin an und der Link zur Einladung wird angezeigt.

Nachrichten

Linsburg hat die Kurve gekriegt

Bürgermeister Leseberg: "Wir wollten den Untergang nicht akzeptieren". Artikel im Magazin der SG Steimbke (Ausgabe Mai 2020) über die Lage in Linsburg hinsicht- lich der Bewältigung des demographischen Wandels. lesen.

Jäger spenden für Spielplatz

Artikel im Magazin der SG Steimbke (Ausgabe Mai 2020) über die Übergabe einer Spende des Hegerings VI für den Grinderwald-Spielplatz an die Gemeinde Linsburg. lesen.

Mit Drohne Kitz retten

Artikel im Magazin der SG Steimbke (Aus- gabe Mai 2020) über den Einsatz einer Drohne der Jagdgenossenschaft Linsburg zur Rettung von Kitzen vor der Mahd. lesen.

Feuer zu spät bemerkt

Abgelegene Scheune wird in Linsburg ein Raub der Flammen. Artikel in DIE HARKE vom 06.05.2020 lesen.

Fake News, eine Luftnummer

CDU Steimbke prangert hohe Personal- kosten der Verwaltung an / Samtgemein- debürgermeister Hallmann kontert: Aufga- benstau abgebaut. Artikel in DIE HARKE vom 05.05.2020 lesen.

SV Linsburg verschiebt Jubiläumsfeier

Der Vorstand des Sportvereins schiebt Jubiläumsfeierlichkeiten ins Jahr 2021. Artikel in DIE HARKE vom 05.05.2020 lesen.

Eltern brauchen für Betreuung nicht zu zahlen

Samtgemeinde Steimbke verzichtet wegen nicht erbrachter Leistung auf Geld - aber Gebühren erhöht. Artikel in DIE HARKE vom 30.04.2020 lesen.

Dorfladen stoppt Sonntagsverkauf

Nahkauf in Linsburg befolgt Beschluss der REWE-Group / Dorfladen Leese öffnet mor- gen nicht. DIE HARKE vom 21./22.03.2020.

Ratssitzung am 06.03.2020

Die letzte Öffentliche Ratssitzung fand am 6. März 2020 statt. Lesen Sie das Bürgerprotokoll vom 24.03.2020

20 Einsätze der Feuerwehr in 2019

Höhepunkt: neues Fahrzeug. Artikel in DIE HARKE vom 11.03.2020 lesen.

Keine mobile Grüngutannahme

Sinkende Nachfrage: BAWN streicht Angebot. Artikel in DIE HARKE vom 25.02.2020 lesen.

Aktion: Instandsetzung des Grinderwald-Spielplatzes

Der Spielplatz "Grinderwald" bei Lins- burg musste aufgrund von diversen Mängeln an den Spielgeräten bis auf weiteres komplett gesperrt werden. Die Gemeinde hat die Aktion "Der Grinder- wald-Spielplatz muß erhalten werden!" ins Leben gerufen.
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Chronik der Gemeinde Linsburg

Veränderungen im 19. Jahrhundert

Waren die Veränderungen in den Lebensgewohnheiten und -umständen der Linsburger Einwohner während der vergangenen Jahrhunderte auch bedeutend, das 19. Jahrhundert brachte noch wesentlich mehr Neuerungen. Erwähnt sind schon die Ablösung des Zehnten und die Aufteilung der Flächen, was sehr starke Auswirkungen auf die Landwirtschaft hatte. Der Eisenbahnbau veränderte nicht nur einen Teil der Feldmark, sondern brachte auch Arbeitsmöglichkeiten und mit dem Bau der sogenannten Linsburger Haltestelle auch die Möglichkeit der Beförderung von Personen und Waren von Linsburg aus.

Der Eisenbahnbau zeigte den Linsburgern auch, welch gewaltiger Fortschritt auf technischem Bereich schon eingetreten war. Wie mag den Linsburgern wohl zumute gewesen sein, als sie 1847 das erste Mal in ihrem Leben eine schnaufende und fauchende Dampflok gesehen haben? Infolge des Eisenbahnbaues wurden in den nächsten Jahrzehnten auch der Bau neuer Straßenverbindungen zum Bahnhof nötig, denn bisher war dieser nur über die alten Feldwege unterhalb von Osterberg und Streitland zu erreichen. So entstand die heutige Kreisstraße 4, Fertigstellung war 1893.

Die Revolution von 1848 ist in Linsburg sicher kaum bemerkt worden, als Auswirkung bekamen die Grundeigentümer aber das Jagdrecht. Die Verwaltungsreform noch zu welfischer Zeit im Jahre 1859 brachte da schon viel größere Veränderungen, wurde doch nun das Amt Wölpe aufgelöst und Nienburg zugeschlagen. Das Kirchspiel Hagen aber kam zu Neustadt, die Jahrhunderte alte Bindung zu den Dörfern jenseits des Grinderwaldes ging dadurch langsam verloren.

Gefangenenzuteilung

Gleichzeitig verlegte man die Oberförsterei von Linsburg nach Nienburg, es gab jetzt nur noch zwei gleichberechtigte Förster in Linsburg. Seit den Tagen des Jagdschlosses hatte es einen reitenden Förster, also einen Oberförster, und einen gehenden Förster, also einen normalen Forstbeamten, gegeben.

Die Vertreibung der Welfen und die Übernahme der Macht durch die Preußen wirkte sich auf die Bevölkerung zunächst nur emotional aus, sonst blieb vorerst alles beim Alten. Doch durch den Dienst beim preußischem Militär lernten nun einige junge Männer auch andere Gegenden und Städte kennen, als nur die im Hannoverland. Zum Ende des Jahrhunderts hatten sich die Lebensverhältnisse der Menschen durch den technischen Fortschritt und die sozialere Gesetzgebung auch deutlich gebessert. Man kannte nun nicht mehr nur „Beten und Arbeiten" sondern feierte auch Feste, die es vorher nicht gab, besonders ausgiebig natürlich den Jahrhundertwechsel.

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