Der Gemeinderat Linsburg ist vom Artikel "Wie effektiv könnten die Gemeinden sein? Debatte im Kreis übers Für und Wider von Samt- und Einheitsgemeinde am Beispiel Steimbker Überlegungen" (DIE HARKE - Nienburger Zeitung - Ausgabe Nr. 29/2014, Seite 15)" mit den Aussagen des Samtgemeindebürgermeisters Hans Jürgen Hoffmann und Teilen der Steimbker CDU um Friedrich Andermann völlig überrascht worden. Der Gedanke wurde bisher nicht an die Mitglieder des Rates Linsburg herangetragen geschweige denn mit ihnen besprochen.

Wir möchten der Linsburger Bevölkerung klar sagen, dass es von Seiten des Gemeinderates Linsburg keine Überlegungen, Gespräche oder Aussagen zu dem Thema "Einheitsgemeinde" gibt. Dieses außerordentlich sensible Thema würden wir nicht ohne Einbeziehung der Linsburger Bürgerschaft anfassen. Es gibt nach Auffassung des Gemeinderates auch keinen aktuellen Anlass, dass das Thema umgehend behandelt werden müßte.

Der Gemeinderat Linsburg hat nicht die Absicht, die Entwicklung der Zukunftsfähigkeit der jetzigen Samtgemeinde Steimbke zu blockieren, indem er sich dem Thema "Einheitsgemeinde" verschließt; er möchte diesen Prozess - sofern er erforderlich erscheint - jedoch als gleichwertiger Partner auf Augenhöhe mit den anderen Mitgliedsgemeinden der SG Steimbke durchführen.

Die unabgestimmte Stellungnahme des Samtgemeindebürgermeisters Hans Jürgen Hoffmann und Teilen der Steimbker CDU um Friedrich Andermann ist daher wenig hilfreich.

Wir versichern der Linsburger Bevölkerung die Einbindung in einen solchen Prozess, wenn er denn irgendwann angeschoben werden sollte.

Lesen Sie dazu auch die Reaktion des Samtgemeindebürgermeister-Kandidaten Birger Lerch vom 11.02.2014 (Schalten Sie dazu ein Bild zurück).