Bürgersprechstunde
Linsburg, 12.10.2026 | Eigener Artikel (Bürgerprotokoll)
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Gemeindedirektor Deede trägt vor, dass die Abrechnung der Arbeitseinsätze des Bauhofes der SG Steimbke vierjährlich vorgelegt wird und von den Räten zu genehmigen ist. Bei dieser Sitzung geht es in erster Linie um das Jahr 2025. Linsburg trägt demnach 6,19 % der Gesamtkosten. Aus der genehmigten Summe wird der Schnitt für die nächsten 3 Jahre kalkuliert.
Ratsherr Markus Frick fragt nach der detaillierten Auflistung der durchgeführten Arbeiten. Diese müssten nachvollziehbar sein. Die zur Entscheidung anstehenden 34 000 € könne er so nicht akzeptieren, auch wenn bekannt und anerkannt sei, dass durch Kostensteigerungen (Energie, Material, Personal) die Summe höher als im Vorjahr ausfallen müsse. Er bezweifelt, dass der z.T. hohe Personaleinsatz pro Maßnahme gerechtfertigt sei. Deede sagt die Nachlieferung der geforderten Auflistung zu.
Der Beschluss zu diesem Punkt lautet: Die Abrechnung 2025 wird beschlossen. Die Abstimmung über die zukünftige Quote 6,19 % wird verschoben. Beide Beschlüsse erfolgen einstimmig.
Torsten Deede erläutert die Problematik der Wertermittlung der Grundstücke in NDS bzgl. der Festsetzung der Grundsteuer B. Dabei weist er darauf hin, dass grundsätzlich Ausnahmeregelungen möglich sind, über die der Rat für die Zukunft entscheiden kann. Er illustriert das Problem an einem Fall aus der Samtgemeinde, bei dem es allerdings nicht um ein Eigenheim-Grundstück ging. Denn grundsätzlich sind auch Sportstätten betroffen, sofern sie nicht Eigentum der Kommune sind.
Für den grundsätzlichen Beschluss durch den Rat besteht kein Zeitdruck. Daher entscheidet der Rat, dass eine Diskussion und ein entsprechender grundsätzlicher Beschluss erst erfolgen sollte, wenn ein konkreter Antrag vorliegt.
Es geht zunächst nur um die Erteilung des Auftrages an ein Planungsbüro. Es sind derzeit noch keine Planungsdetails erforderlich. Die werden dann vom neuen Rat in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro beschlossen werden.
Die letzte Erhöhung der Sätze fand 2016 statt. Nach nunmehr 10 Jahren ist es legitim, die Sätze wieder an die allgemeine Kostenentwicklung anzupassen. Es sollten einheitliche Sätze in der Samtgemeinde beschlossen werden.
Im Verlauf der Diskussion kristallisiert sich heraus, dass der Linsburger Rat die vorgeschlagenen neuen Sätze als zu hoch empfindet. Das Ehrenamt ist ein freiwilliges Engagement für die Gemeinschaft. Die Entschädigung sollte daher angemessen sein, um lediglich die im Zuge des Ehrenamtes enstandenen Kosten der Ehrenamtlichen abzudecken.
Vorschlag zum Beschluss: 20% Erhöhung der alten Sätze. Die beiden stv. Bürgermeister sind dabei als gleichrangig anzusetzen. Diesem Vorschlag stimmt der Linsburger Rat ohne Gegenstimme zu.
Die aus dem Linsburger Gemeinderat ausscheidenden Mandatsträger und Mandatsträgerinnen wuurden mit einem Blumenstrauß und gebührenden Worten durch die Bürgermeisterin Dr. Tina Dettmer verabschiedet.