Wappen
Gemeinde Linsburg
Die freundliche Gemeinde am Nordrand des Naturparks "Steinhuder Meer"
Ein liebens- und lebenswerter Ort im grünen Herzen Niedersachsens
Mitglied der Samtgemeinde Steimbke - mitten im Grünen
LTE (4G, 5G), Glasfaser (FTTH), DSL (16 MBit/s) verfügbar
S-Bahn zwischen Nienburg/Weser und Hannover
Bundesstraße 6 (4-spurig) nach Nienburg/Weser, Hannover und Bremen
10 min (Auto) von Nienburg, mit 2 Buslinien erreichbar
Kindertagesstätte vorhanden (Krippe und Kindergarten)
Dorfladen und Dorfgemeinschaftshaus vorhanden
Stein zum 100-jährigen Linsburger Jubiläum im Jahr 2003

Einladungen

Die Einladungen zu Linsburger Veranstal- tungen finden Sie im Terminekalender auf dieser Seite. Clicken Sie den Termin an und der Link zur Einladung wird angezeigt.

Bürgersprechstunde

... bei der Bürgermeisterin jeden letzten Frei- tag im Monat. »Info
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Die Linsburger Dorfentwicklung
im Rahmen der "Dorfregion SG Steimbke"
Grinderwald-Spielplatz Logo
Rundgang Logo

Nachrichten

Linsburger Neujahrstreff 2026

Am 4. Januar 2026 fand der Neujahrstreff der Gemeinde Linsburg statt. 18 Fotos ansehen.

S-Bahn 2 fällt aus

Die S2 fällt im Zeitraum 1. Mai 2026 bis 10. Juli zwischen Nienburg und Wunstorf aus. Artikel in DIE HARKE v. 23.12.2025 ansehen.

Kommunale Wärmeplanung

Öffentliche Abschlussveranstaltung am 20. November 2025. Infos und Einladung ansehen.

Dorfladen Linsburg als „Dorfladen des Jahres 2025“ ausgezeichnet – Vorbild für gelebte Gemeinschaft und nach- haltige Nahversorgung

Bericht über die Auszeichnungs - Veran- staltung am 1. November 2025 in Linsburg. Artikel des Dorfladen-Netzwerks vom 04.11.2025. lesen

Steinbrecher und Bartels kandidieren

Kommunalwahl 2026: Beide wollen Samt-gemeindebürgermeister von Steimbke werden. Artikel in DIE HARKE vom 28.10.2025 lesen.

Deutschlands bester Dorfladen im Fernsehen

Großes Kino für Dorfladen Linsburg. Erst dreht der NDR, dann folgt Prämierung zum "Dorfladen des Jahres". Linsburg feiert eine denkwürdige Auszeichnung. NDR zu Drehar- beiten vor Ort. Artikel in DIE HARKE vom 11.10.2025 lesen.

Bevölkerung eher skeptisch zum Industrie- und Gewerbegebiet "B6"

Eigener Artikel über die Sitzung des Gemeinderates am 15. September 2025 mit Schwerpunkt "Interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet B6". Plus Links zu 2 Zeitungsartikeln. lesen.

Mehr Platz für mehr Kinder

Die Johanniter betreiben künftig Kinder- tagesstätten in Linsburg und Stöckse. So ist der Stand der Planungen, dann sollen sie eröffnet werden.. Artikel in DIE HARKE am Sonntag vom 31.08.2025 lesen.

Dorfentwicklungsplan der Dorfregion SG Steimbke geht in die Umsetzungs- phase

Auf der Abschluss-Bürgerversammlung am 19. Juni 2025 informierte die SG Steimbke über den Stand des Dorfentwicklungsplans (DEP). Dieser ist jetzt genehmigt und startet in die Umsetzungsphase für öffentliche und private Projekte. Infos zum DEP lesen und Dateien herunterladen.
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Chronik der Gemeinde Linsburg

Hannover wird Königreich

Durch die Niederlage der Franzosen und den Verzicht der Habsburger in Wien auf die deutsche Kaiserkrone war das Machtgefüge in der Mitte Europas ziemlich durcheinander geraten. Diesen Umstand nutzten die Welfen, und erhoben ihr Kurfürstentum, genauso wie andere deutsche Kurfürsten auch, nunmehr zum Königreich. Der zur Neuordnung der Machtverhältnisse in Europa 1814 einberufene Wiener Kongress bestätigte diese Rangerhöhung. So war Hannover nun ein Königreich, doch ohne eigenen König. Denn die Personalunion dauerte an, und so war der britische König nun gleichzeitig auch König von Hannover. Erst als 1837 König Wilhelm IV. in London kinderlos starb und seine Nichte Viktoria den englischen Thron bestieg, endete nach 123 Jahren diese Personalunion.

König Ernst August

Der Grund hierfür war die im Stammland der Welfen gültige Thronfolgeregelung, die keine weibliche Thronfolge zuließ. Somit bekam unsere Heimat 1837 mit dem schon 64jährigen Ernst August, dem Bruder Wilhelm IV., endlich wieder einen eigenen Regenten. Obwohl Ernst August nur schlecht Deutsch sprach und sogleich einige liberale Gesetze wieder zurücknahm, war er bei seinen Untertanen doch sehr beliebt.

Über seine Jagdaufenthalte im Grinderwald zeugt, wie vorstehend schon berichtet wird, die „Ernst August Hütte". 1851 verstarb Ernst August und nun erlangte sein schon in der Kindheit erblindeter Sohn als Georg V. die Regentschaft. Er trat kein einfaches Erbe an, denn im Inneren des Königreichs waren noch immer die Folgen der 1848er Revolution zu spüren und im Äußeren schickte sich der mächtige Nachbarstaat Preußen an, die Vormachtstellung in Deutschland zu übernehmen. Georg V. wollte sich dem Druck Preußens nicht beugen und verbündete sich mit Österreich, doch diese Entscheidung erwies sich als verhängnisvoll, denn nun wurde Hannover in die Kämpfe dieser beiden Mächte hineingezogen. Bei der Schlacht von Langensalza im Juni 1866 konnten die Welfen zwar zunächst einen Sieg gegen ein preußisches Heer erringen, aber anschließend hatten sie den nachrückenden preußische Truppen wegen Munitionsmangel nichts mehr entgegenzusetzen und mußten kapitulieren. Das Königreich Hannover wurde nun von Preußen annektiert und zur preußischen Provinz erklärt. Georg V. ging nach Österreich ins Exil. Er hat sein ehemaliges Königreich nie wieder betreten und ist 1878 in Paris gestorben und in Windsor beigesetzt worden.

Die nun zwangsweise zu preußischen Untertanen gewordenen Bewohner des ehemaligen Königreichs Hannover trauerten ihrem König und der Selbständigkeit noch lange hinterher.

Doch als die vereinigten deutschen Truppen 1870/71 die Franzosen besiegten und sich der Preußenkönig in Versailles zum deutschen Kaiser ausrufen ließ, legte sich der Haß gegen die Preußen langsam. Aber auch die Welfen hatten weiterhin noch Anhänger, diese organisierten sich in Bünden und Parteien.

Auch in Linsburg und Umgebung gab es einen solchen Zusammenschluß von Getreuen, die Fahne existiert heute noch.

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